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Zukunftspakt für bessere Bildung vorgeschlagen

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Schulleitungen, Schulaufsichten und Vertreterinnen und Vertreter von Bildungsministerien aus insgesamt neun Bundesländern haben einen gemeinsamen „Zukunftspakt für bessere Bildung“ formuliert. Damit setzen sie ein akteurs- und länderübergreifendes Zeichen für eine an Zielen und Daten orientierte Schul- und Unterrichtsentwicklung – um Lernstände früher zu erkennen, Förderung gezielter auszurichten und die Lernchancen aller Kinder und Jugendlichen zu verbessern.

Vertreterinnen und Vertreter aus insgesamt neun Bundesländern

Der Zukunftspakt entstand auf Initiative der Wübben Stiftung Bildung. Vertreterinnen und Vertreter aus Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein verständigten sich auf ein gemeinsames Qualitätsversprechen für ein lernendes Bildungssystem – über Ländergrenzen hinweg und entlang der gesamten Verantwortungskette von Schule, Schulaufsicht und Bildungsverwaltung.

Daten als Auftrag für bessere Bildung

Im Zentrum des Zukunftspakts steht die Überzeugung, dass Daten ein entscheidender Hebel für bessere Bildung sind, wenn sie klaren Zielen folgen und im Alltag sinnvoll und nutzbar sind. Sie können Lernstände sichtbar machen, gezielte Förderung ermöglichen und fundierte Entscheidungen auf allen Ebenen unterstützen. Voraussetzung dafür ist eine Kultur des Vertrauens: Daten sollen nicht als Kontrollinstrument dienen, sondern als Auftrag und Grundlage für gemeinsame Entwicklung. Qualitätsentwicklung mit Daten erfordert klare Rollen, abgestimmte Zusammenarbeit und ein gemeinsames Verständnis von Verantwortung auf allen Ebenen des Bildungssystems. 

Dr. Markus Warnke, Geschäftsführung der Wübben Stiftung Bildung, erklärt: „Wir tragen Verantwortung für jedes einzelne Kind. Damit Schulen Kinder gezielt fördern können, brauchen sie klare Ziele und Daten, die im Schulalltag wirklich helfen. Entscheidend ist eine Haltung, die auf Entwicklung setzt, statt auf Kontrolle.“

Dringender Handlungsbedarf

Die Unterzeichnenden sehen angesichts bestehender Herausforderungen – insbesondere bei grundlegenden Kompetenzen und der Bildungsgerechtigkeit – dringenden Handlungsbedarf. Ein „Weiter so“ reiche nicht aus. Stattdessen brauche es ein abgestimmtes Vorgehen aller Ebenen sowie eine stärkere Zusammenarbeit über Ebenen hinweg. Mit dem Prozess zum Zukunftspakt zeigen die Beteiligten auf, dass dafür Dialogräume zwischen den beteiligten Ebenen notwendig sind, die unterschiedliche Perspektiven aufzeigen und Verantwortungsgemeinschaft schaffen können.

Download: Zukunftspakt für bessere Bildung

Ansprechpartnerin für inhaltliche Fragen:

Wübben Stiftung Bildung

Ansprechpartnerin für die Presse:

Wübben Stiftung Bildung