Vom 26. April bis 2. Mai 2026 sind Vertreterinnen und Vertreter von Bildungsministerien aus sieben Bundesländern, vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, von der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz sowie Mitarbeitende der Deutsche Telekom Stiftung und der Wübben Stiftung Bildung nach Alberta/Kanada gereist, um sich intensiv mit der datengestützten Qualitätsentwicklung im Bildungssystem auseinanderzusetzen.
Kanada hat bereits vor mehreren Jahrzehnten begonnen, systematisch schulische Daten zu erheben und konsequent über alle Ebenen des Schulsystems hinweg zu nutzen – von der einzelnen Lehrkraft, über die Schulleitung und Schulaufsicht bis hin zum Bildungsministerium. In ko-konstruktiver Zusammenarbeit sorgen alle Beteiligten dafür, die Kinder bestmöglich zu fördern und das mit Erfolg: Das Land rangiert bei der PISA-Studie aktuell auf den vorderen Plätzen und zählt Expertinnen und Experten zufolge zu den leistungsstärksten Bildungssystemen weltweit. Zudem hängen die Leistungen der Schülerinnen und Schüler – im Vergleich zu Deutschland – deutlich weniger mit dem sozioökonomischen Hintergrund der Kinder zusammen.
Auf der Reise haben sich die Teilnehmenden unter anderem mit dem Bildungsminister von Alberta, Demetrios Nicolaides, sowie mit Vertreterinnen und Vertretern von unterschiedlichen Schulbehörden ausgetauscht. Thematisch ging es beispielsweise um die Datennutzung der Bildungsverwaltung, die datengestützte Ressourcensteuerung und Unterrichtsentwicklung. Zudem haben die Reisenden verschiedene Schulen besucht, um mehr über die datenbasierte Arbeit und daraus abgeleitete (Förder-)Maßnahmen, den Umgang mit Diversität und die datengestützte Diagnostik zu erfahren. Ebenfalls auf dem Programm stand der Besuch einer Universität, bei dem die Delegation mehr über die Ausbildung von Lehrkräften im Umgang mit Daten erfahren hat.
Ziel der Reise war es, Anregungen und Impulse für die datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung zu bekommen, die sich auch auf Schulen in Deutschland übertragen lassen. Die Reise wurde von der Deutsche Telekom Stiftung und der Wübben Stiftung Bildung initiiert und mit Unterstützung des Bildungsministeriums von Alberta umgesetzt.
Hier finden Sie den Bericht mit Informationen zu den verschiedenen Stationen und Inhalten der Bildungsreise.
Foto: Ministry of Education and Childcare
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